31.10.2018
HGON bittet um Mithilfe zum Schutz der von Windräder bedrohten Vogelarten

Helfen Sie mit, dass unsere Heimat so natürlich erhalten bleibt!

Die Hessische Gesellschaft für Ornithologie und Naturschutz HGON) setzt sich seit Jahrzehnten für den Vogel- und Naturschutz in Hessen ein. Sie ist die einzige Naturschutzorganisation, die Gemeinden im Kreis LM-WEL im Abwehrkampf gegen Windräder aktiv unterstützt. Andere "Naturschutzverbände" glauben dagegen mit "Grünstrom" aus heimischen Wäldern wäre dem Naturschutz und "Klima" gedient.
Die HGON bittet jetzt alle Bürger entlang der Alten Heerstrasse und im ganzen Kreis LM-WEL: "Wer Horste in den Baumkronen der Wälder in unserer Region entdeckt, möge dies unbedingt dem Verband melden. Ganz toll wäre dazu auch ein Foto
des Fundortes zur Dokumentation." Das gilt besonders für die amtlich bestimmten Windindustrie-Vorranggebiete im Kreis. Wie z.B. am Galgenberg Villmar, entlang der Alten Heerstrasse in Forstgebiet Lange Hecke oder im Laubus-Forst, bei Haintchen, Weilmünster, Weinbach und Grävenwiesbach. Meldungen bitte an: hgon-limburg@gmx.de


14.10.2018
Das Laubustal  wird zunehmend von Industriegiganten eingekreist
Von allen Seiten rücken "Windparks" in unsere Wälder und Landschaft ein
 

Es hört sich so harmlos an, was die ach so ums Gemeinwohl besorgten Erneuerbaren Energiepolitiker den Bürgern von der Zukunft erzählen. Solarstrom und Windenergie sollen künftig 100% der Versorgung im Land übernehmen. Wie denn das? Es fehlen erforderliche Speicher, es fehlen die intelligenten Leitungen. Minister Al-Wazir und seine Grünen Parteifreunde haben sich in ein Energie-Flugzeug gesetzt, obwohl der Landeflughafen noch nicht einmal fertig ist! Berlin und Stuttgart 21 lassen grüßen. Über diese Politik dürfen wir am 28. Oktober in Hessen abstimmen. Inzwischen sind bereits Wind-Industriegebiete in Blessenbach / LaubusEschbach, in Mengerskirchen, in Weilrod, am Kuhbett, in Hünfelden, in Offheim usw. usw. aus dem Boden gestampft worden. Hunderte Hektar wertvolles Ackerland und Wald sind für Monstertürme gerodet worden. Jetzt werden die nächsten Anlagen in Weilmünster und Grävenwiesbach errichtet. Auch am Galgenberg von Villmar versuchen profitgeile Investoren ein Windstrom-Projekt durchzusetzen. Der Naturpark Taunus und das Laubustal sind zum Spekulationsobjekt von Investment-Heuschrecken und ihrer politischen Parteifreunde geworden. Kein Landschaftspanorama entlang der Alten Heerstrasse ist mehr frei von Propellern, die den Bürger zwar kosten, aber keine Sicherheit der Stromversorgung bieten. Darüber muss der Wähler am 28. Oktober mit seiner Stimme entscheiden. Keine Stimme für Erneuerbare Strom-Parteien. Nur die FDP und die AfD wollen dem Windstrom-Wahnsinn Grenzen setzen. Fragen Sie ihre Kandidaten für den Landtag in Hessen!


14.10.2018
Goldener Oktober an der Alten Heerstrasse
Wahl 2018: Galgenberg - Erholungs- oder Windstrom-Industriegebiet?
 

Nach dem Willen der "Erneuerbaren Energie-Parteien" SPD, Grüne, CDU und Linke soll der Galgenberg in Kürze zu einem Windindustriegebiet verwandelt werden! Das Genehmigungsverfahren für einen über 200m hohen Wind-Generator läuft derzeit beim CDU-Regierungspräsidenten in Gießen. Der will, wie seine Dienstherren und Minister Bouffier und Al-Wazir, solche zweifelhaften Industrieprojekte in unserer heimischen Erholungs-Landschaft auch gegen den Willen der betroffenen Bürger durchsetzen. Das alles wird stillschweigend gefördert von den CDU- und SPD-Landtagskandidaten in unseren Wahlbezirken. Darüber kann jeder Wähler am 28. Oktober mit entscheiden. Fragen Sie ihren Landtagsabgeordneten, wie er es mit der Erhaltung des Naturparks Taunus und dem Landschaftsschutz in unserer Region hält. Nur die FDP und die AfD haben sich für den Schutz des Galgenbergs und des Taunus öffentlich verpflichtet und eingesetzt. Deshalb: Schluss mit den "Park-Lügen" für Windstromanlagen von Regierung und käuflichen Medien. Schluss mit den ständigen Strompreiserhöhungen wegen Umlagen und Steuern für Windstromspekulanten. Innerhalb von 10 Jahren sind die Strompreise um über 60 % angestiegen!!! Keine Stimmen für Windstrom-Parteien, -Spekulanten und deren Parteigänger!


15.09.2018
Auf den Spuren keltischer Metallverarbeitung im Oberlahn-Gebiet
Archäologen erforschen keltisches Eisenrevier entlang der historischen Rennstrasse

Hügelgräber und Ringwälle gehören zu den gewohnten Landschaftselementen entlang der Hessenstrasse südlich der Lahn zwischen Limburg und Weilburg. Dieser frühzeitliche Höhenweg wird auch Rennstrasse genannt, weil dort zahlreiche "Rennofen" (Erzschmelzofen) zu finden sind. Wie inzwischen Ausgrabungen nahe Limburg und bei Weyer ergeben haben, lassen sich auch Militärlager und andere Spuren römischer Eroberungszüge um 2.200 v.Chr. z.B. von Julius Cäsar, Kaiser Augustus und Feldherr Germanicus im ehemaligen Oberlahnkreis nachweisen.

Die Altertumsforscher des Hessischen Landesamts für Denkmalpflege und Archäologie gewinnen ihre Hinweise auf historische Siedlungen und Bergbauaktivitäten aus der Vorzeit anhand spezieller Luftaufnahmen und Scannerdatenauswertung der Landschaftsbeschaffenheit. Dank eindeutiger Bodenstrukturen konnte man bereits entlang der Lahn und im Laubustal markante Siedlungen von Kelten aus der Latené-Zeit, Eisenerz-Tagebaustätten, Stollen, Steinbrüche, Eisenverhüttungsplätze und Schlackeabraumhalden lokalisieren. Jahrhunderte später bauten auf dem frühzeitlichen Montanrevier, Waldschmiede des Mittelalters an den Bachläufen ihre Schmelzofen und Hammermühlen. An hand von Verhüttungsrückständen, Schmelzofengrundmauern und Schlackenresten lassen sich auch heute noch die Fundstellen den jeweiligen Zeiträumen genau zuordnen. Bis hin zu heute noch bekannten Produktionsstätten der Frühen Neuzeit in Langhecke, im Weiltal, in Münster oder Weyer, als adlige Grundbesitzer (Fürsten von Nassau, Wied-Neuwied, Freiherren von Schütz zu Holzhausen) Bergwerks-Pächter einsetzten oder umtriebige Kaufleute wie z.B. die Familie Buderus oder die Gebrüder Lossen und später Montanunternehmer wie Stumm, Haniel oder Krupp Großbetriebe und Hochöfen aufbauten. Zu dieser Zeit besuchte auch der Deutsche Dichterfürst Goethe, die Bergbaureviere an der Lahn, in Blessenbach und Langhecke und stellte Erkundungen an, die in seinen Werken wieder zu finden sind.

Der Referentin und Landesarchäologin, Frau Dr. Schade-Lindig, gelang es hervorragend, den mehr als 60 Gästen im Saal der Alten Kelterei Heil in LaubusEschbach, einen spannenden und unterhaltsamen Abend über den Keltischen Bergbau zu bereiten. Die Veranstalter, das LaubusEschbacher Team Unser Dorf, konnten nicht nur Teilnehmer aus Weilmünster und Umgebung begrüßen, auch mancher Kenner und Forscher der heimischen Kulturgeschichte, des Bergbaus und der Geologie aus Villmar, Langhecke, Haintchen, Weyer und Münster war im Publikum zu finden. Fazit: An den Ufern der Lahn und entlang der Hessenstrasse / Rennstrasse wurden bereits vor 2.200 Jahren die Grundlagen erfolgreicher Deutscher Montan-Geschichte bereitet. Wer die Wälder und Feldflur dieses Gebietes durchwandert und die Bodenoberfläche aufmerksam betrachtet, kann auf manche Spuren frühzeitlicher Eisenerzvorkommen stoßen. Dabei muss jedoch stets beachtet werden, dass wildes Stöbern und Mitnehmen von Fundstücken  nicht zulässig ist. Jeder Fund muss der zuständigen Behörde in Wiesbaden gemeldet werden, damit die Erforschung der Bergbaugeschichte unserer Region auch künftig weiterhin lückenlos fortgeschrieben werden kann.


12.09.2018
Bildvortrag Eisenland im östlichen Hintertaunus
Freitag 14.9. um 19:00 Uhr in LaubusEschbach
, Alte Kelterei Heil

Schon vor 2000 Jahren war das Gebiet von Laubuseschbach, Wolfenhausen, Langhecke bis Münster und Weyer ein bedeutendes Eisenrevier. Davon berichtet eine ausgewiesene Kennerin keltischer und mittelalterlicher Eisenfunde mit einem Bild-Vortrag in Laubuseschbach: Dr. Sabine Schade-Lindig ist Landesarchäologin und bringt viele Bilder und die neuesten Forschungsergebnisse mit.


18.08.2018

Tag des offenen Denkmals am Sonntag 9.Sept.

Motto 2018: Entdecken, was uns verbindet -

KulturErbe Historische Verkehrswege

 

23.06.2018

Irmgard und Helmut Falk stiften Ruhebank

Teilstrecke von Villmar Galgenberg nach Münster erhält neue Bank

Die Alte Heerstraße vom Galgenberg nach Münster gehört zu den beliebtesten Naherholungswegen der Region. Unter Mithilfe des Bauhofs Villmar hat jetzt der Verschönerungsverein Villmar eine neue Bank aufgestellt.

Die Bank wurde von den Eheleuten Irmgard und Helmut Falk gestiftet und hat ihren Platz (Rudolfsruh) in der Gemarkung Weyer gefunden.


12.04.2018

Sturmschäden warten seit 3 Monaten auf Aufarbeitung

Wälder bleiben unpassierbar, weil Ministerin falsche Prioritäten setzt?

 

Am 3. und am 17. Januar verwüsteten orkanartige Stürme die Wälder entlang der Lahn. Besonders die Abteilungen Kohlwald von Selters-Münster und Vorderwald von Villmar kamen durch Windbruch zu Schaden. Wir berichteten bereits am 28.1. davon, wie der privat geführte Forstservice-Taunus für die Gemeinde Selters die Schäden zeitnah und zügig aufarbeitet und damit größere Verluste für die Kommune abwendet.

Dagegen sieht es im Nachbarbezirk "Vorderwald" der Gemeinde Villmar noch genauso chaotisch aus wie am 17. Januar. Zuständig dafür und verantwortlicher Forstbetrieb ist dort das hessische Staatsunternehmen "HessenForst". Der staatliche Monopolbetrieb profiliert sich scheinbar unter der Leitung der Grünen Ministerin Priska Hinz lieber mit "ökologischer Begleitung" großflächiger Kahlschläge in Wäldern für Windindustriegebiete. Es wird zwar auf höchster Forstebene sehr viel von Umwelt-, Klimapolitik und Nachhaltigkeit angekündigt, doch dabei scheinen die ureigenen Aufgaben der Waldpflege und Erhaltung des Erholungswaldes und Staatsvermögens aus dem Blick zu geraden.

Jetzt grüßen aus dem Naturpark Taunus vom Kuhbett (siehe Foto rechts) riesige Rotortürme und die Wälder rundherum verrotten leise in Sturmschäden. So weit unterscheiden sich Anspruch und Wirklichkeit der "Grünen" Politik der Nachhaltigkeit mit den Fakten der Forstwirtschaft. So machen die Reformer und Wendepolitiker den Naturpark Taunus zum Wind- und Sturmschaden-Park...

  


25.02.2018

Kruzifix auf dem Galgenberg

Unbekannte verpassen der Schutzhütte ein Christliches Dekor

 

Der Galgenberg gehört zu den meist frequentierten Ausflugszielen und Wanderstationen im Landkreis LM-WEL. Dort kreuzen sich die Fernwanderwege von Rhein und Lahn mit den Pilgerrouten des Lahn-Camino, der Alten Heerstrasse und dem Lahnwanderweg des Taunusklubs.

Unbekannte haben jetzt an der Schutzhütte des Taunusklubs ein Kruzifix angebracht. Ob es nur als profanes "Gipfelkreuz" auf der Bergspitze oder als Schutz-Symbol vor dem geplanten "Windpark" Villmar-Galgenberg gedacht ist, wird sich erweisen.

Möge das Kreuz mithelfen, dass der Vandalismus an der Schutzhütte und den Wegmarkierungen künftig unterbleibt.



8.08.2017

Holzeinschlag und Abfuhr hinterlassen tiefe Schlammspuren

Wanderweg zwischen Münster und Wolfenhausen nur schwer passierbar

 

Wenn schwere Räumfahrzeuge im Wald zu Gange sind, bleibt häufig kein Auge trocken.

Diesmal hat es die Alte Heerstrasse auf der Strecke zwischen dem Münsterer Gauchwald und dem Villmarer Hinterwald Richtung Wolfenhausen getroffen.

 

Bleibt zu hoffen, dass die zuständige Revierleitung die Schäden bald wieder in Ordnung bringen lässt und die Wanderer schlammfrei durch diese Problemstellen kommt.

 

 

 

05.07.2017

Wanderung der Münster- 60plus Senioren zum Galgenberg

Kaffee + Kuchen im Schatten der Duneberg-Hütte

 

Zu einer Wanderung entlang der Alten-Heerstrasse vom Parkplatz & Info-Stelle Münster / Aumenauer Weg zur Duneberg-Hütte auf dem Galgenberg Villmar hatte die Seniorengruppe Münster 60plus eingeladen.

 

Bei herrlichem Sommerwetter konnten die Teilnehmer den Panorama-Ausblick auf Hochtaunus und Westerwald genießen.

 


 

24.06.2017

Alte Heerstrasse aus der Sicht der Kunst

zum vergrößern anklicken


27.05.2017
Sonntags-Ausflug zur Pilzfarm Noll in Klein-Weinbach

Wer nach schönen Ausflugszielen zu Fuß entlang der Alten Heerstrasse oder den Fern-Wanderwegen des Taunusklubs sucht, sollte einmal einen Abstecher ins malerische Weinbachtal unternehmen. Auch mit dem Auto kommt man bequem dort hin. Auf der Strecke der Landstrasse L 3021 zwischen Elkerhausen und Blessenbach geht es  in den Abzweig der K 437. Hinweisschilder zeigen den Weg.

Besonders empfehlenswert ist der Weg  zu Fuß auf dem markierten Lahnhöhenweg oder dem Schinderhannesweg bzw. an der Eisernen Hand von der "Alten Heerstrasse" / Hohen Strasse hinunter ins romantische Tal von Klein-Weinbach.

Dort bietet die Familie Noll  u. a. leckere Pilzgerichte und selbstgekelterten Apfelwein. Natürlich werden auch andere Erfrischungen und Gerichte angeboten.  Weitere Information unter http://www.pilzfarm.de/


 

14.05.2017

Frühling auf dem Galgenberg


 

12.05.2017

Villmar lehnt Windradpläne auf dem Galgenberg strikt ab

Nötigenfalls auch zur Klage gegen das Vorhaben bereit

Dass es beim Bau von Windstromanlagen in den windschwachen Mittelgebirgslagen nicht um die "Energiewende" - weg von der Kernenergie hin zum Windstrom - geht, sondern häufig nur um Finanzanlagen zur Renditeoptimierung handelt, wird derzeit in Villmar am Galgenberg vorexerziert. Die Grundstückseigentümer aus dem Fürstenhaus zu Wied wollen sich über den rechtmäßig gültigen Flächennutzungsplan der Gemeinde hinwegsetzen und nach mittelalterlicher Feudalherrenart mit gefälliger Unterstützung der hessischen Al-Wazir / Bouffier Landesregierung ihre Profitinteressen gegen Gemeinde, Menschen und Natur durchsetzen.

Die absolute Mehrheit der Gemeindevertreter von Villmar beschloss gegen diese Pläne nötigenfalls vor Gericht ziehen.

Nur die politisch fragwürdige Splittergruppe "Alternative Liste Villmar", AAV, mit ihrem Sprecher Axel Paul, glaubt der Energiewende oder vielmehr dem Fürstenhaus einen Dienst leisten zu müssen und befürwortete als "Judas von Villmar" den Bau der Windtürme zu "Babel"...

weiter in den Laubustal-Nachrichten


 

01.05.2017

Der historische Kohlwald an der Alten Heerstrasse

Info-Rundgang durch den traditionsreichen Waldbezirk von Münster

 

Im Frühjahr und im Herbst führt der Revierleiter der Selterser Wälder, Frank Zabel, interessierte Bürgern und Kommunalpolitikern durch den Wald, um über aktuelle Themen des Forstbetriebes der Gemeinde zu berichten und über sonstige wald- und naturnahe Themen zu informieren. Diesmal wurde den Teilnehmern der Münsterer Kohlwald gezeigt und über den Zustand dieses kulturhistorisch wichtigen Forstbezirkes berichtet. Wie der Name erahnen lässt, wurde dort einst Holzkohle für die umliegenden Eisenschmelzhütten in Langheck und Weyer hergestellt.

Besonders erfreulich für die Waldbesucher und Wanderer entlang der Alten Heerstrasse, dass jetzt die Wege endlich wieder ordentlich wiederhergestellt und begehbar gemacht wurden. Hier wird ein deutlicher Qualitäts-Unterschied der Forstwegeinstandhaltung und -Pflege zwischen dem staatlichen HessenForst in den Wäldern von Villmar und Brechen zu dem privatwirtschaftlichen Forstservice Taunus von Selters erkennbar. Die von Holzabfuhr und mächtigen Transportmaschinen zerfurchten Wege sind jetzt wieder plan geschoben und laden ein zu einem Frühlingsspaziergang durch den Wald nach Langheck oder Wolfenhausen.

 


01.04.2017

Im 7. Jahr mit "Siebenmeilen-Stiefeln" auf der "Alten Heerstrasse"

Sieben Jahre Wanderweg-Kooperation im Naturpark Taunus-LangeHecke

 

Vor 7 Jahren, im September 2010, wurde das Bodendenkmal "Alte Heerstrasse" im Rahmen des Internationalen Tag des offenen Denkmals mit dem Thema "Alte Fernstrassen" aus der Taufe gehoben.

Kulturvereine der Anliegergemeinden Villmar, Weyer, Münster, Wolfenhausen, Langhecke, LaubusEschbach, Blessenbach und Elkerhausen bilden seither eine Arbeitsgemeinschaft, zur Erhaltung und Pflege der historischen Heer- und Handelsstrasse auf dem Abschnitt zwischen Galgenberg, Villmar und der Eisernen Hand bei Blessenbach. Der Heimatkultur-Themen-Wanderweg ist entsprechend markiert und mit Rastplätzen und Info-Schildern versehen. Rechtzeitig zum Beginn der Wandersaison 2017 werden die Wegstrecken auf ihren Zustand überprüft und in Abstimmung mit den zuständigen Forstverwaltungen und Gemeinden gemäß den Standards des Naturparks Taunus markiert. Wegekarten und Info-Faltblätter stehen ebenfalls zur Verfügung.


03.12.2016

Nebel Wetterphänomen an der Alten Heerstrasse

 

Während Goldener Grund, Limburger Becken und die Täler der Lahn mit den Nebenflüssen im dichten weißen Nebelmeer verschwunden waren, strahlte die Sonne und blauer Himmel über dem Villmarer Galgenberg und den Höhen des Taunus.

Eine seltene Wetterlage die eindrucksvolle Ansichten der heimischen Landschaft hinterließ.

 

 

 

 


 

08.11.2016

Herbstwanderung entlang der Alten Heerstrasse

Die Wälder der Langen Hecke entlang der Alten Heerstrasse zeigen sich im Moment von ihrer farbenfrohen Seite. Viele Wanderer und Naturfreunde nahmen am Wochenende die Gelegenheit wahr, vor dem nahenden Winter noch einmal Sonne und Farbenpracht des Herbstes an der Lahn und im Laubustal zu genießen.

 

 


 

28.09.2016

Romantisches Tal mit großer Geschichte

Im romantischen Mühlengrund des Laubustals, führt unweit der Gemarkungsgrenze von Münster zu Wolfenhausen, gegenüber der Baumannsmühle ein enges Tal aufwärts zu den Höhen des Duneberg und der Alten Heerstrasse: Das Hengstbachtal.

Schon in der ältesten Urkunde über den Grundbesitz des Klosters Arnstein im Laubustal und dem Kirchspiel Münster wird das Tal als Hofgut und Mühlenstandort erwähnt. Die angrenzenden Wälder haben inzwischen das einstige Wiesental  weitgehend zurückerobert. Das enge Tal bildet die Grenze zwischen dem Münsterer Gauchwald und dem sogenannten Wehrholz, dem im Mittelalter fast undurchdringlichen Grenzwald zur Gemarkung Wolfenhausen, dass damals noch mit Münster gemeinsam verwaltet wurde. Der Name Gauch-Wald bedeutet soviel wie Kuckucks-Wald. siehe https://de.wikipedia.org/wiki/Gauch

Im Hengstbachtal befindet sich heute ein privates Fischteichgelände und nahe dem oberen Talende überquert ein kürzlich vom Forstbetrieb der Gemeinde Selters erneuerter Holzsteg den Bachlauf zwischen Gauch und Wehrholz. 


 

23.09.2016

Vergessene Orte des Bergbaus entlang der Alten Heerstrasse

Wer auf der Heerstrasse zwischen Galgenberg und Klein-Weinbach - Blessenbach unterwegs ist, wird an jeder Ecke mit Spuren der Bergbau-Geschichte konfrontiert. Bereits die Kelten und Römer gewannen Silber, Blei und Eisenerz aus den Gruben und die Schiefer,  Kalkstein- und Marmorbrüche von Villmar und Langhecke erlangten Weltruhm.

Je nach Stand der Technik, und der Marktverhältnisse war der Bergbau stets von gravierenden Zyklen des Auf- und Abschwungs betroffen. Mal herrschte quasi Gold- bzw. Eisenerz-Rausch, und dann wieder gab es Zeiten völligen Stillstands mit verlassenen Gruben und riesigen Abraumhalden. Hier ein paar Stolleneingänge und Mundlöcher nahe der Wanderstrecke, die heute als Unterschlupf für Fledermäuse offen gehallten bleiben.

                  

 


 

17.09.2016

Bäume, Wälder, Natur-Denkmale und FFH-Schutzgebiete erzählen Geschichte

Wer auf der Alten Heerstrasse zwischen Galgenberg und Eiserne Hand entlang wandert, begibt sich auf eine Zeitreise der Erinnerungen unseres Kulturerbes, der heimischen Wälder und ihre viele Generationen überdauernden  Bäume. Geschichte von archaischen Thingforsten, keltischen Druidenhaine mit Hügelgräbern, Kloster-, Heiligen- und Patreswälder mit Bildstöcken, Kniefällen oder Andachts-Kapellen.

Fürsten- und Herrenwald, Königsheck und Grafenforst mit Grenzsteinen, Landgraben, Mark- und Gebückbäumen, Wehrholz, Gauch- und  Kohlwald: Die vielfältigen Namen klingen wie Sagen und Legende. Von der Heiden-Eiche oder der Läusbuche zu den Friedhof-, Kapellen-, Kirch- und Schulhof-Linden oder Kastanien. Von Friedens- und Gedenk-Eichen an Kaiser und Könige, Schlachten und Kriege, Bismarck-, Hindenburg- oder Hitler-Eichen vom 1. Mai 1933.

So lehrt uns der Umgang unserer Gesellschaft mit Natur und Umwelt, mit dem Wald und den Bäumen, bzw. generell mit Naturerbe und Kulturlandschaft viel über den Zustand und das Niveau unserer Zivilisation im Verhältnis zu Umwelt und Schöpfung. Da wird von Politik und Verwaltung die Heile Welt beschworen, von Nachhaltigkeit geredet und das Klima gerettet. Dabei aber im Namen der angeblich alternativlosen Energiewende riesige Agrar-Flächen und Waldgebiete durch Industrieanlagen zerrissen und mit Beton versiegelt oder durch chemisch behandelte Monokulturen einseitig belastet. Natur wird wie an der Börse in Geld und Preisen bewertet und an meistbietende Investoren verschachert. So werden die ökonomisch schwachen aber ökologisch gesunden Hinterland-Regionen zum Ausverkauf ihrer Landschaft an Energiewendespekulanten erpresst, damit die ökonomisch florierenden aber ökologisch kaputten und zunehmend verslumten Stadtregionen weiter stromfressende Vergnügungen feiern können. Von Nachhaltigkeit, Schutz der natürlichen Ressourcen und Energiesparmaßnahmen keine Spur.

Entlang der Alten Heerstrasse zwischen Galgenberg und dem Schulberg von Langhecke erstreckt sich das uralte Forstgebiet der Langen Hecke. Ein FFH-Naturschutz-Gebiet von rund 330 Hektar Größe, zu dem  auch die alte Schieferkaute von Langheck und das Schiefergrubengelände von Klein-Weinbach nahe der Pilzfarm und Straußwirtschaft Noll gehören.

 

 


 

12.09.2016

Reges Interesse an den Hügelgräbern auf dem Duneberg

Auf dem Parkplatz Galgenberg war gestern noch mehr Besucherverkehr als an gewöhnlichen  Sonntagen. Das lag nicht nur am heißen Sommer-Wetter, bei dem die Leute gerne ein luftiges und schattiges Plätzchen aufsuchen. Anlass für den regen Publikumsverkehr war der Tag des offenen Denkmals. Besucher aus der gesamten Region nutzten die Gelegenheit, etwas über die wenig bekannten "Klein- bzw. Bodendenkmale" sowie die Archäologischen Fundstellen im Villmarer Wald zu erfahren.

Bernd Dresen, Mitbegründer der Denkmal-Initiative Alte Heerstrasse und Verfasser des 300 Seiten umfassenden Standardwerks über die Orts- und Flurgeschichte der Kerngemeinde Villmar, bot direkt neben der Schutzhütte des Naturparks Taunus anhand von Schautafeln und sonstigen Informationen einen Einblick in die 2.500jährige Siedlungsgeschichte rund um den Villmarer Hausberg. Schon zur Bronze- und frühen Eisenzeit war nämlich die fruchtbare Umgebung des Duneberg, des Laubustals und des Goldenen Grunds bewohnt.

Von dort führt der markierte Kultur-Wanderweg "Alte Heerstrasse", eine uralte Höhenstraße, ein Fernhandelsweg der bereits von den Kelten, Germanen und Römern benutzt wurde, entlang dem Forstgebiet Lange Hecke in Richtung Weilburg, Wetzlar und zweigt an der Eisernen Hand bei Klein-Weinbach- Blessenbach ab nach Usingen und zur Wetterau.

Also einerseits zu den Kelten-Siedlungen auf dem Altkönig, der Heidetränke bei Oberursel und der Römerstadt in Frankfurt-Heddernheim und andererseits zum Römerkastell bei Wismar und der Kelten-Stadt auf dem Dünsberg bei Gießen.

Diese klassische Verkehrsverbindung geriet erst nach dem Bau der Eisenbahn entlang der Lahn und von Limburg durch das Emsbachtal Richtung Frankfurt-Höchst in Vergessenheit. 

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6.09.2016

Tag des offenen Denkmals Sonntag 11. Sept. 14:00 - 16:00 Uhr

Besuch der Hügelgräber an der Alten Heerstrasse

 

 


 

4.09.2016

Hügelgräber an der Alten Heerstrasse

Die Alte Heerstrasse ist eine uralte Höhenstrasse, ein Fernweg der bereits vor 2.500 Jahren von den Menschen der Hallstatt-Zeit benutzt wurde. Sie führt vom keltischen Duneberg / Galgenberg, dem Hausberg von Villmar, auf dem Höhenrücken zwischen Lahn und dem Laubusbach Richtung Usingen Wetterau, zu den Keltensiedlungen am Dünsberg bei Gießen und der Heidetränke bei Oberursel. Die Hügelgräber nahe der Altstraßen sind die verbliebenen archäologischen Relikte aus der Zeit um 800 v. C. Als Bodendenkmale sind sie wertvolle Kulturgüter, die weder durch die Forstwirtschaft und schon gar nicht von der Windstromindustrie beeinträchtigt werden dürfen. Die Heimat- und Geschichtsvereine der Gemeinden Villmar, Selters, Weilmünster und Weinbach kümmern sich bereits seit 2010 um die Pflege und Erhaltung des gemeinsamen Bodendenkmals Alte Heerstrasse und der sonstigen Kultur- und Natur-Denkmale, wie die historischen Grenzsteine, die alten Landgraben, Bergstollen und Schiefergruben etc. Zum Tag des offenen Denkmals am 11. Sept. wird von 14:00 Uhr - 166:00 Uhr an den Wanderer-Parkplätzen am Galgenberg und an der K 468 Münster-Aumenau über Hügelgräber und andere Bodendenkmäler informiert. Ein Video zur Einstimmung startet hier.   

 


 

30.08.2016

Alte Heerstrasse am Sonntag 11. Sept. 14:00 - 16:00 Uhr

Am Sonntag den 11. September zwischen 14:00 und 16:00 Uhr sind Infostände am Parkplatz Galgenberg und am Parkplatz K 468 / Villmarer Wald - Aumenauer-Weg vorbereitet. Von dort werden Rundwege zu den Hügelgräbern im Forstgebiet der Langen Hecke markiert.


 

28.08.2016

Auf den Spuren der Kelten entlang der Heerstrasse

 

Die Denkmalinitiative Alte Heerstrasse bereitet am Tag des offenen Denkmals einen Spaziergang und Informationen über das große Hügelgräberfeld im Villmarer Wald aus der Hallstatt-Zeit (800 - 500 v.C.) vor.

Am Sonntag den 11. September zwischen 14:00 und 16:00 Uhr sind Infostände am Parkplatz Galgenberg und am Parkplatz K 468 / Villmarer Wald - Aumenauer-Weg vorbereitet. Von dort werden Rundwege zu den Hügelgräbern ausgezeichnet.

Die Hügelgräber im Forstgebiet Villmar - LangeHecke stammen größtenteils aus der Hallstatt-Zeit, eine vorkeltische Kultur, die sich von etwa 800 bis 500 vor Christus vorwiegend im Süden Deutschlands ausbreitete. Der Landkreis Limburg-Weilburg befindet sich in einer Grenzregion – während hier Ausläufer der Hallstatt-Kultur siedelten, sind in Grabbeigaben der Villmarer Hügelgräber auch schon deutliche Einflüsse der norddeutschen Jarstof-Kultur sichtbar: Anstatt  filigraner Muster in Tontöpfen und Schalen weisen die Gefäße eine einfachere Form auf, Schmuck ist eher schlicht und aus Bronze und Eisen gearbeitet. Ackerbau und Viehzucht gehörte zu den Lebensgrundlagen unserer Vorfahren. Dennoch besaßen auch die Hallstatt-Menschen aus der Lahn-Taunus-Region bereits hohe Fähigkeiten der Holz- und Eisenverarbeitung: Dies beweisen Funde von Wagenresten sowie Stücke von gewebten Stoffen. Die meisten Informationen über diese Kultur entnehmen Archäologen und Historiker den Darstellungen des Alltags auf Vasen und Töpfen sowie der genauen Lage der Skelette in den Grabstätten. Viel ist über die rätselhaften Grabhügel zwischen Villmar, Oberbrechen, Weyer und Münster allerdings noch nicht bekannt: Nur wenige der Grabstätten wurden bisher geöffnet und archäologisch untersucht, im Zuge von Wege- und Ackerbau wurden viele der Hügelgräber beschädigt oder komplett zerstört.


02.08.2016

Tag des offenen Denkmals am Sonntag 11. Sept. 2016

Das Motto des Tags der offenen Denkmale lautet 2016 "Gemeinsam Denkmale erhalten". Die "Alte-Heerstrasse" zwischen Galgenberg, Villmar und Eiserner Hand, Elkerhausen / Blessenbach ist ein Beispiel gelungener Umsetzung dieses Mottos. Seit 2010 kooperieren über die Gemeindegrenzen hinaus die örtlichen Geschichts- und Heimatvereine von Villmar, Selters, Weilmünster und Weinbach und betreuen das Kultur- und Bodendenkmal der historischen Fernstrasse zwischen Limburg und Weilburg auf den Höhen des Naturparks Taunus-Lange Hecke. Für Wanderer und Interessenten der Heimatgeschichte werden 2016 die an der Heerstrasse gelegenen Bodendenkmale, wie Grenzsteine, Gebückbäume, Zollgraben und Hügelgräber vorgestellt

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31.07.2016

Die Maissteppen entlang der Alten Heerstrasse wachsen und wachsen

Die Feldflur in unserer Region dient kaum mehr der konventionellen Landwirtschaft, bzw. dem Anbau von Getreide und Feldfrüchten zur Ernährung der Bevölkerung. Vielmehr werden die Ackerflächen für den Anbau von Mais zur Produktion von Methangas und dessen Verstromung genutzt. Wanderer entlang der Alten Heerstrasse laufen entlang mannshoher Maisfelder die kaum noch Ausblicke und Orientierung geben.

 

 

Diese Monokulturen belasten nicht nur die Böden und das Grundwasser einseitig negativ, sondern führen auch zu erheblichen Veränderungen in der Flora und Fauna. Verblendet von der politischen Vorgabe, die Erzeugung von Nahrungsmitteln gegen die Produktion von profitablem Öko-Strom umzustellen, wird Landschaft und Natur leer geräumt. Ergießen sich dann auf die riesigen Maisfelder einmal Starkregen, wie zuletzt in Wolfenhausen und Weyer passiert, werden Erdrutsche und Schlammfluten ausgelöst, die zu erheblichen Folgeschäden führen. Ein Trauerspiel, dass ehrbare Landwirte sich von dahergelaufenen Grünen-Politikern und profitgeilen Öko-Ingenieuren derart zum Narren machen lassen.

 


30.03.2016

Schlaglichter von der Alten Heerstrasse

Großer Himmel, kaputt gefahrene Wanderwege, mutwillig abgerissene Wegmarkierungen und von Windtürmen verunstaltetes Mittelgebirgs-Panorama entlang der Alten Heerstrasse. Ein zum "Jagdsitz" missbrauchter Apfelbaum in den Agrarflächen steht als letztes Mahnmal für den Verlust an Kultur und Natur.

 


 

27.03.2016

Naturpark Lange-Hecke Ostern 2016

 


 

21.02.2016

Historisches Kultur-Erbe Galgenberg / Duneberg und 

Alte Heerstrasse auf der Kippe

 

Es ist schon erstaunlich auf welche Unkenntnis und Desinteresse man bei den unteren Verwaltungsbehörden der Gemeinden und des Kreises stößt, wenn es um die Belange des Natur- und Landschaftsschutzes bzw. um die Bewahrung und Pflege der öffentlichen Wege, des Eigentums in Feld, Flur, Wald oder Landschaft geht. Ganz zu schweigen von der Überwachung der Verkehrssicherheit und Ahndung von Schäden, die vorsätzlich oder grob fahrlässig an Gemeineigentum passieren. Wenn z.B. Schwertransporter bei der Holzabfuhr oder schwere  Landmaschinen die Forst- und Feldwege beschädigen, müssen diese vom Verursacher wieder instandgesetzt werden. Hier aktuelle Fotos von der  "gestückten Poststrasse" und einstigen Fernstrasse vom Galgenberg nach Weilburg / Usingen. Eine denkmalgeschützte historische Fernstrasse, Wanderweg und Wirtschaftweg gleichermaßen. Wer kümmert sich eigentlich mit die Schäden und Wasserlöcher bis zur Unpassierbarkeit auf der Alten Heerstrasse? Drückt das Bauamt in Villmar alle Augen zu und fühlt sich nicht verantwortlich? Haben Bürgermeister Lenz und die Gemeindevertreter von Villmar das Naherholungsgebiet Galgenberg und den Wanderweg Alte Heerstrasse schon als neuen Windindustrie-Standort aus der lokalen Verantwortung für die Tourismusförderung gestrichen? Immerhin handelt es sich um erhebliche Vermögenswerte der Gemeinde. Was nutzen alle Lippenbekenntnisse und Fensterreden während des Wahlkampfs für den Tourismusstandort Villmar, wenn die Fakten das Gegenteil beweisen und die zuständige Verwaltung ihren Pflichten nicht ordentlich nachkommt. Ein Schandfleck der Landschaftspflege und Armutszeugnis der zuständigen Verwaltung, die aus dem Gemeindesäckel bezahlt wird.   

 


 

3.02.2016

GRÜNE, CDU und SPD geben auch UNESCO-Weltkulturerbe kein Pardon 

Naturerbe und Denkmalschutz scheinen für Politiker und Spekulanten kein Hinderungsgrund

 

Jetzt hängen die ersten Wahlplakate zur Kommunalwahl am 6. März und im Hessischen Landtag werden zur Unterstützung der Kandidaten in den Gemeinden und Kreistagen nochmals die Argumente zur "Energiewende" beschworen. Es stellt sich heraus, dass die Regierungsparteien CDU und GRÜNE gemeinsam mit der SPD und LINKE auf ihren vor 5 Jahren unter dem Eindruck des Erdbebens von Fukushima und der unsäglich verlaufenen Politik in Baden-Württemberg (Stuttgart 21 und EnBW Skandal) getroffenen Beschlüssen weiter verharren, sich vor den neuesten Erkenntnissen von Forschung und Wissenschaft verschließen, als auch von den schlechten wirtschaftlichen Ergebnissen der Windstromanlagen nicht zum Nachbessern veranlasst fühlen. Die Verursacher des viel zu hektisch betriebenen Atomausstiegs und Gutachter der Fehlprognosen zur Energiewende sind noch in Amt und Würde, sodass nur ein Entzug des Wählerzuspruchs für Rückkehr zur Vernunft sorgen kann. Dazu ist jetzt mit einem klaren Wählervotum für die Unterstützer heimischer Naturdenkmale und Kulturlandschaft, den Freien Wählern und der FDP möglich. Parteien, die unsere Naturlandschaft an Industriegebiets-Spekulanten und Investment-Finanziers für einen Judaslohn verticken, dürfen nicht auf die Kommandobrücken in Parlament und Rathäuser.

 

 


 

12.01.2016

Kommunalwahlen am 6. März und die möglichen Folgen für Landschaft und Natur    

Inzwischen liegen die Bewerberlisten der Parteien zu den Wahlen der insgesamt 71 Parlamentssitze im Kreistag vor. Die Wahlen 2011 standen ganz im Zeichen der Hysterie und Panikmache wegen der Erdbeben- und Tsunami-Katastrophe von Fukushima, Japan. Mit Verängstigung der Wähler schafften es die Grünen überraschend 9 Sitze zu ergattern und einen Wettlauf um Subventionen für "Erneuerbare Energie" anzuzetteln. Inzwischen steht die Republik vor den Trümmern einer chaotisch organisierten Energiepolitik und selbst die Grünen erkennen, dass Ökostrom die Umwelt genauso schädigt wie andere Industrieanlagen.

Nachdem auch die Volksparteien CDU und SPD  Grüne Politik noch grüner betreiben, ist den Wählern zu raten, die Kandidaten und Parteien zu ihrer Meinung nach Windindustrieparks und bezahlbarem Strom zu befragen.

Der Kreistag LM-WEL hat bisher 5 Delegierte in die für Regionalplanung zuständige Versammlung beim RP Mittelhessen entsandt. Alle fünf Vertreter waren bisher Windpark Befürworter:

Limburgs Ex-Bürgermeister Martin Richard CDU,

Windpark Geschäftsführer und Bürgermeister von Mengerskirchen Thomas Scholz CDU,

Windindustrie-Vorbeter und Stv. Landrat Helmut Jung SPD,

Dr. Frank Schmidt, SPD aus Löhnberg träumt ebenfalls von "Bürger-Windparks"

und der Grüne aus  Limburg Wolfgang Lippe glauben felsenfest an die 100 %ige Stromversorgung mit subventioniertem Strom, weil angeblich Wind, Sonne und Wasser keine Rechnung schicken.

Für wie blöd halten diese auf 4 Jahre gewählten Amtsinhaber und Parteifunktionäre eigentlich den Wähler und Stromkunden? Deshalb sollte jeder, dessen Haus und Wohnort im Schatten von Windtürmen steht, und jeder der sich ärgert, dass die Stromrechnung mit über 6 Cent pro KWh zusätzlich belastet wird, diesen vorgenannten Energiefantasten keine Wahlstimme geben. Fragen Sie die Bewerber für den Kreistag, wie sie es mit der Windenergie in windschwachen und ortsnahen Gebieten, im Wald oder in Erholungs- und Landschaftsschutzgebieten halten. Nur so können die Wähler schlimmeres verhindern. Hier die Liste der Bewerber für den Kreistag 2016 - 2020. 

 

31.12.2015

Winterliches Münster vor der Langen Hecke   

Aus dem Foto-Archiv der Heimatfreunde Münster ein Bild vom verschneiten Dorf in den 1930iger Jahren vor der düsteren Kulisse des Villmarer und Brechener Waldes entlang der Alten Heerstrasse über den Duneberg.



 

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